Volkskultur

Die Volkskultur bewegt in Kärnten nicht nur rund 100.000 Menschen mit ihren rund 2.000 Vereinen, sondern begleitet uns in unserem täglichen Leben. Neben dem Singen, Tanzen, Musizieren, Dichten, Bewahren von Bräuchen und Traditionen ist sie die Alltagskultur, die sich unter anderem in unserer Sprache, Kleidung, Ess- und Trinkkultur und in unserem Auftreten als Kärntnerinnen und Kärntner widerspiegelt.

Volkskultur Kärnten

Kärntens Kulturschaffende sind ein unverzichtbarer identitätsstiftender Ausdruck dieses Landes, seiner kulturellen Leistungen und Vielfalt. Sie prägen, hinterfragen und gestalten Traditionen, gesellschaftliche Entwicklungen und zukünftige Perspektiven.

Ein Dank gilt den tausenden freiwilligen und ehrenamtlichen Akteurinnen und Akteuren, Funktionärinnen und Funktionären und unterstützenden Vereinsmitgliedern, die sich in den Dienst der Kulturarbeit und damit der Gemeinschaft stellen und die die Kultur Kärntens in ihren Vereinen an nächste Generationen weitergeben. Sie alle tragen mit ihrem Engagement auch wesentlich zum Erfolg des Kulturlandes Kärnten bei.

Brauchtum in Kärnten*

Die Kärntner Bräuche sind historisch gewachsen. Sie unterliegen den Gesetzen der Entwicklung und ändern sich auch mit der Zeit.

Kärntner Brauchtums ist nichts Fertiges. Die Bräuche entstehen, verlieren an Bedeutung, entarten manchmal auch oder gehen überhaupt unter. Ständig werden sie jedoch „gebraucht“, was dem Wort „Brauchtum“ auch seinen Sinn gibt. […]

Die Kärntner Bevölkerung ist mit dem Brauchtum eng verbunden. Sie empfindet es als traditionelles Bindeglied der Menschen dieses Landes, die ohne Ansicht des Ranges, Standes und der Religion eine Gemeinschaft bilden.

*Auszug eines Textes von Wolfgang Lattacher (+) vom 4.8.2011 über das Brauchtum in Kärnten