Neupositionierung Gedenkstätte Bleiburg

Bewerbungsfrist: 09.08.2019

Offener anonymer künstlerischer Wettbewerb zur Erlangung von Entwürfen für künstlerische Projekte für die Neupositionierung der Gedenkstätte Bleiburg.

Teilnahmeberechtigt sind Kunstschaffende mit Bezug zum Alpen-Adria-Raum. Wettbewerbssprache ist Deutsch.

Zur Geschichte des Stadtfriedhofes und der Aufbahrungshalle

Im Jahre 1792 wurde unter Joseph II bereits die Auflassung des Friedhofes, welcher sich im Bereich um die noch heute bestehende Stadtpfarrkirche Peter und Paul befand, angeordnet. Die Auflassung wurde aber erst 1805 endgültig vollzogen, wobei der neue Stadtfriedhof erst 1862 fertiggestellt wird. In der Zwischenzeit wurden Verstorbene am Friedhof von Einersdorf beigesetzt.

Die Friedhofskapelle wird am 16.10.1864 eingeweiht. Heute beherbert sie u.a. eine moderne Urnenbeisetzungsanlage. Der konfessionsfreie Stadtfriedhof umfasst heute eine Fläche von rund 3.000 m2, wobei die Familiengräber der Grafen Thurn-Valsassina im Nordosten und jene der Ritter von Metnitz im Westen nach wie vor in Privatbesitz dieser Familien stehen.

Aufgabenstellung:

Erwartet wird, auf der zur Verfügung stehenden Fläche eine zeitgemäße künstlerische Gestaltung zu realisieren, die sowohl die beiden bestehenden Denkmäler miteinbindet als auch eine universelle Gedenkstätte für alle Opfer im Zusammenhang mit den beiden Weltkriegen schafft (siehe Beschlusstext Gemeinderat unter 3.1).