Landeskrankenhaus Wolfsberg
Bewerbungsfrist: 24.06.2021
Ausgangslage:
Der Aktionsplan stellt den langfristigen baulichen Entwicklungspfad im LKH Wolfsberg dar, in dem sämtliche für die nächsten Jahre aus heutiger Sicht vorhersehbaren baulich strukturell notwendigen Maßnahmen beschrieben werden. Der Aktionsplan gliedert sich in mehrere Baustufen, wobei die Baustufe 1 und 2 fertiggestellt sind.
Die Ziele des Projekts Aktionsplan Baustufe 3 sind die Neustrukturierung der Dialyse, der Notfallambulanz, des Zentralröntgeninstituts, der Fachambulanzen und der onkologischen Tagesklinik. Der Umbau beinhaltet weiters die zentrale Situierung der administrativen Bereiche (Primariate inkl. zugehöriger Sekretariate und Multifunktionsräume) der einzelnen Fachbereiche, sowie die Neuverortung der Dienstzimmer.
Mit der Umsetzung des Projektes werden diese Funktionsbereiche in kompakte Einheiten zusammengeführt, womit bisher gegebene Wegstreckennachteile für Patienten und Mitarbeiter kompensiert werden können.
Aufgabenstellung:
Das Gebäude des LKH Wolfsberg soll durch „Kunst am Bau“ eine einzigartige Identität erhalten, die es für alle sichtbar von den anderen Gebäuden in der Umgebung und von anderen Krankenhäusern unterscheidet.
Kunst am Bau dient als Vermittler zwischen dem Bau (Krankenhaus) und seinem „Publikum“ (Patienten, Besucher, Mitarbeiter,…). Sie soll bereichern, erleichtern, begleiten, gestalten und darf nicht behindern, provozieren oder kommentieren. Kunst am Bau soll die Funktion des Baus spirituell begleiten und erhöhen.
Wir haben zwei Orte ins Auge gefasst, die als Grundlage für die Künstlerausschreibung dienen könnten und an denen es unserer Meinung nach gut möglich wäre, etwas Repräsentatives zu gestalten. Dem Künstler soll folgende im Projekt definierte Bereiche gestalten:
- Die Fassade der Rettungshalle sowie den Kreisverkehr
- Zugangsbereich Haupteingang
Es ist zu berücksichtigen, dass im Krankenhausbau eine Vielzahl an gesetzlichen und standortspezifischen Vorgaben aus den Bereichen Hygiene, Brandschutz, Arbeitnehmerschutz, etc. existieren, welche vom Wettbewerbsteilnehmer zwingend eingehalten werden müssen. Weiter ist auch darauf zu achten, dass die künstlerischen Maßnahmen keine laufenden Kosten wie zum Beispiel aufwändige Wartungs- und Reinigungsarbeiten verursachen bzw. sind großflächige Glasfassaden bei der Rettungshalle zu vermeiden. Zur Sicherstellung, dass die geplanten Maßnahmen den gesetzlichen Rahmenbedingungen entsprechen, hat der Wettbewerbsteilnehmer im Auftragsfall das Einvernehmen mit den beauftragten Fachplanern herzustellen und sein Konzept gegebenenfalls anzupassen.
Downloads
- Wettbewerbsausschreibung für den offenen künstlerischen Wettbewerb (pdf | 220,5 KiB)
- Übersichtsplan Bauteil D+E+F Grundriss 02 (pdf | 6,2 MiB)
- Plan Bauteil D Überdachung Rettungshalle (pdf | 1,3 MiB)
- Plan Fahrradabstellplatz (pdf | 109,8 KiB)
- Planmappe (pdf | 1,2 MiB)
- Projektbeschreibung (pdf | 148,5 KiB)
- Plan Rettungshalle (pdf | 309,9 KiB)
- Protokoll Kolloquium Wettbewerb Kunst am Bau (pdf | 10,4 KiB)